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STANDORT- UND RESTRUKTURIERUNGSKONZEPT FÜR DIE BETEILIGUNG EINES MDAX-KONZERNS

Kunde: Chemieanlagenhersteller

Branche: Großindustrieanlagen

Projektdauer: 5 Monate

Firmengröße: 55 Mio. EUR

Kontakt: Dr. Jörg Schumacher

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Turnaround einer Unternehmensbeteiligung unter Konzernhaftung

Die Restrukturierung von Beteiligungen oder Tochterunternehmen in einem Konzernverbund, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, ist eine häufig auftretende Aufgabe. Diese Unternehmen werden oft in einer eigenständigen Rechtsform geführt. In den meisten Fällen ist der Integrationsgrad zwischen Mutterkonzern und Beteiligung beziehungsweise Tochterunternehmen jedoch so hoch, dass eine Pflicht zur Konzernhaftung besteht. Einige Ansätze einer Restrukturierung, zum Bespiel durch Insolvenz, sind dann nicht möglich.

Der Turnaround muss vielmehr durch Maßnahmen zur Reorganisation, Kostensenkung und Neuausrichtung des Geschäfts erreicht werden. Der Konzern ist dabei zwar weisungsbefugt, die konkrete Umsetzung von Maßnahmen muss aber ausschließlich durch die Geschäftsführung der Beteiligung oder des Tochterunternehmens erfolgen. Das gilt besonders für juristisch relevante Maßnahmen, zum Beispiel im Bereich des Vertrags- oder Personalrechts. Ein Restrukturierungskonzept ist daher nicht nur mit der Konzernleitung, sondern vor allem auch mit der Geschäftsführung des Tochterunternehmens abzustimmen und mit dieser gemeinsam umzusetzen.

Die Konzerndivision des Auftraggebers ist international führend im Bereich industrieller Großanlagen und deren Komponenten. Der beauftragende Geschäftsbereich verantwortet den Bau von Chemieanlagen. Vor einigen Jahren wurde für den weiteren Ausbau des Geschäfts ein Unternehmen für Polykondensationsanlagen akquiriert. Diese Tochter liefert weltweit Engineering- und Anlagenlösungen an die Verpackungs- und Textilindustrie. Wegen der starken Wettbewerbsentwicklung in Asien, der politischen Lage im Kernmarkt Türkei sowie eines temporären Nachfragerückgangs aufgrund eines auslaufenden Technologiezyklus war eine defizitäre Geschäftsentwicklung zu erwarten. Haselhorst Associates wurde beauftragt, ein Restrukturierungskonzept zu erarbeiten und dabei mögliche Optionen einer Konsolidierung der beiden europäischen Standorte des Unternehmens zu prüfen.

  • Erarbeitung des Restrukturierungskonzepts für beide Unternehmensstandorte

  • Evaluation einer möglichen Standortkonsolidierung

  • Konzeptionierung einer Strukturanpassung auf Basis des neuen Zielumsatzes

  • Implementierung von Restrukturierungsmaßnahmen

  • EBIT- und Performancesteigerung

  • Ausarbeitung und Abstimmung der Programm-/Projektziele

  • Berechnung 5-Jahres-Business Case

  • Identifikation und Analyse von Potenzialen zur Effizienzsteigerung im Projektgeschäft

  • Umsatzanalyse auf Einzelprojektebene – Identifikation von Potenzialen

  • Identifikation und Implementierung Restrukturierungsmaßnahmen

  • Beibehaltung beider Standorte in Europa durch gezielte Restrukturierung

  • Fixkostensenkung durch Strukturanpassung auf Zielumsatz

  • Festlegung von Projektverantwortlichen für Restrukturierungsmaßnahmen