Gastbeitrag Börse am Sonntag

 | Überall Krise: Autozulieferer müssen dringend unternehmerisch handeln

Überall Krise: Autozulieferer müssen dringend unternehmerisch handeln

 

Die Erwartungen der deutschen Autohersteller und Zulieferer befinden sich derzeit auf einem Tiefstand. Wie das ifo Institut in einer aktuellen Konjunkturumfrage ermittelt hat, ist der Indikator für die gesamte Branche im März auf minus 43,1 Punkte gefallen – und das, nachdem er im Februar noch bei plus 14,4 Punkten gelegen hatte. Grund für die prekäre Lage ist der Ukraine-Krieg mit all seinen dramatischen Folgen.

War insbesondere die Zulieferer-Branche vor wenigen Monaten ohnehin schon in ein herausforderndes Jahr gestartet, wird die bestehende Versorgungskrise durch den Chipmangel nun etwa durch die Knappheit an Kabelbäumen weiter verschärft. Die Folge: Gerade all solchen Branchenangehörigen, die bereits vor den aktuellen Entwicklungen unter strukturellen Problemen litten, droht die Situation womöglich sogar existenzbedrohend zu werden.

Dass angesichts dessen gehandelt werden muss, ist völlig klar. Die Frage, die sich viele Zulieferer jedoch stellen, ist: Welche Maßnahmen können – und sollen – sie nun tatsächlich konkret ergreifen? Für die Beantwortung lohnt der Blick hinter die Kulissen und damit auf das stark ausgeprägte Machtgefälle der OEM gegenüber den KMU unter den Zulieferern. Soll dieses von letztgenannten aufgebrochen werden, ist dringend entschlossenes unternehmerisches Handeln gefordert.

Was genau darunter zu verstehen ist, hat unser Partner Johann Georg von Hülsen in einem umfassenden Gastbeitrag für Börse am Sonntag dargelegt. Der Artikel ist unter unten stehendem Link frei einsehbar.