|  Neues Whitepaper: Holzindustrie in der Krise

Neues Whitepaper: Holzindustrie in der Krise

 

Die Holzindustrie in der DACH-Region befindet sich in einer Phase außergewöhnlicher wirtschaftlicher Anspannung, die in ihrer Intensität und Komplexität deutlich über klassische Konjunkturzyklen hinausgeht. Aus dem strukturellen Druck entsteht die Notwendigkeit einer strategischen Transformation.

Denn die Branche sieht sich zeitgleich mit einer schwachen Baukonjunktur, strukturell erhöhten Kosten, zunehmender regulatorischer Komplexität sowie langfristigen Unsicherheiten in der Rohstoffverfügbarkeit konfrontiert. Diese Überlagerung mehrerer Krisendimensionen erschwert nicht nur die kurzfristige Ergebnisstabilisierung, sondern stellt viele Geschäftsmodelle grundsätzlich infrage.

 

Marktstruktur

Die Holzindustrie erstreckt sich von Forstwirtschaft und Sägeindustrie über Holzwerkstoffe, Möbel/Innenausbau und dem baunahen Bereich/Holzbau bis hin zu angrenzenden Märkten wie dem Anlagen-/Maschinenbau. Der Gesamtumsatz der Holzindustrie in Deutschland bezifferte sich 2024 auf 73 Milliarden Euro bei 61 Millionen Kubikmetern Holzeinschlag. Der Anteil am BIP betrug 1,7 Prozent. Rund eine Millionen Beschäftigte sind im Cluster Forst und Holz tätig.

 

Whitepaper

In unserem neuen Whitepaper beleuchtet Carl Schoenaich-Carolath die aktuelle wirtschaftliche Situation der Holzindustrie im DACH-Raum und analysiert das Marktumfeld sowie die wesentlichen strukturellen Belastungsfaktoren. Anhand der strategischen Implikationen zeigt er auf, welche Restrukturierungshebel Unternehmen zur Verfügung stehen, um die aktuelle Marktphase proaktiv zu bewältigen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Betrachtet werden dabei auch die Markttreiber der Wertschöpfungskette. Als Treiber des Angebots sind hier beispielsweise Energiepreise, Lohnkosten, Materialkosten und -verfügbarkeit, aber auch Holzbestand, Klima, Forstpolitik und technologische Entwicklungen zu nennen. Treber der Nachfrage sind insbesondere die Konjunktur nachgelagerter Industrien, aber auch Förderprogramme, Bauzinsen und Exportmärkte.

„Die Holzindustrie befindet sich in einer Phase tiefgreifender struktureller Anpassung und strategischer Transformation. Die Überlagerung mehrerer Krisendimensionen erschwert nicht nur die kurzfristige Ergebnisstabilisierung, sondern stellt viele Geschäftsmodelle grundsätzlich infrage,“ erläutert Carl Schoenaich-Carolath.

 

Das vollständige Whitepaper können Sie hier lesen: Holzindustrie in der Krise.

 

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