|  Neues Whitepaper: Glasfasermarkt in Deutschland im Umbruch

Neues Whitepaper: Glasfasermarkt in Deutschland im Umbruch

 

Über mehr als ein Jahrzehnt galt der Glasfaserausbau in Deutschland als Musterbeispiel einer kapitalintensiven Wachstumsstory. Die Erzählung war eindeutig: "Homes passed" zuerst, Monetarisierung später. Wer schnell baut und Fläche sichert, gewinnt. Diese Logik gerät seit 2024 sichtbar ins Wanken.

Zwar hat die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen die 50-Prozent-Marke überschritten, doch die Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells bleibt für viele Betreiber deutlich hinter den Annahmen ihrer Businesspläne zurück. Die Krise ist dabei nicht monokausal, sondern Ergebnis mehrerer sich gegenseitig verstärkender Faktoren.

 

Operative und rechtliche Sanierung integriert führen

Dass Glasfaserfälle nun gleichzeitig bei Banken und bei Juristen aufschlagen, ist kein Zufall, sondern die Signatur dieser Restrukturierungen: Sie sind stets Bilanzereignis und Rechtsereignis zugleich. Überschuldungsnahe Kapitalstrukturen, Nachrangabreden und drohende Wertberichtigungen bis hin zur Nullbewertung des Eigenkapitals stellen die Frage nach Rekapitalisierung und neuer Finanzierungsarchitektur – während Organpflichten, Gläubigermehrheiten, Förderbedingungen und Regulatorik den rechtlichen Korridor definieren, in dem jede Lösung Bestand haben muss.

Daraus folgt, dass eine isoliert finanzielle, isoliert operative oder isoliert juristische Lösung deutlich zu kurz greift. Aus diesem Anlass analysieren Dr. Maximilian Eberl und Carl Schoenaich-Carolath gemeinsam mit Dr. Ulrich Klockenbrink und Dr. Hendrik Hauke von Willkie Farr & Gallagher den Umbruch des Glasfasermarkts aus operativer und rechtlicher Perspektive in einem Whitepaper.

 

Was Sie in diesem Whitepaper erwarten können:

  • Status quo des deutschen Glasfasermarkts
  • Ursachen der Branchenkrise
  • Hypothese zur kommenden Restrukturierungswelle
  • Gesellschafts-, restrukturierungs- und M&A-rechtliche Dimensionen
  • Handlungsempfehlungen für Entscheider in Glasfaserunternehmen und ihre Kapitalgeber

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Die Autoren

 

Dr. Maximilian Eberl ist Partner bei Haselhorst Associates. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden komplexe Restrukturierungs- und Transformationsmandate, in denen er als Chief Restructuring Officer agiert – beratend ebenso wie, wo erforderlich, als organschaftlich bestellter Geschäftsführer mit voller Entscheidungs- und Ergebnisverantwortung.

Carl Schoenaich-Carolath ist Associate Partner bei Haselhorst Associates und beschäftigt sich seit rund zehn Jahren mit Unternehmen in Restrukturierungssituationen. Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen die operative Restrukturierung und Sanierung ganzheitlicher Turnarounds, die er sowohl beratend als auch umsetzend verantwortet – im Rahmen von CRO & Team-Mandaten ebenso wie als COO.

Dr. Ulrich Klockenbrink ist Partner der Restructuring-Praxis von Willkie Farr & Gallagher und Co-Chair der deutschen Restructuring-Gruppe (Büro Hamburg). Mit rund 15 Jahren Erfahrung berät er Investoren, Gesellschafter, Kreditgeber und Bankenkonsortien, Steering Committees, Insolvenzverwalter und Unternehmen in komplexen Restrukturierungs-, Distressed-M&A- und Enforcement-Situationen – gerichtlich wie außergerichtlich.

Dr. Hendrik Hauke ist Partner der Restructuring-Praxis von Willkie Farr & Gallagher (Büro Hamburg). Mit knapp 15 Jahren Erfahrung berät er Investoren, Gesellschafter, Kreditgeber und Bankenkonsortien, Steering Committees, Insolvenzverwalter und Unternehmen in komplexen und internationalen Restrukturierungs-, Distressed-M&A- und Enforcement-Situationen – gerichtlich wie außergerichtlich.

 

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