
Er verstärkt seit April als CRO die ETO GRUPPE, einen weltweit agierenden Technologiekonzern mit Automotive-Schwerpunkt. Auch zuvor hat er bereits erfolgreiche Restrukturierungen bei Automobilzulieferern in Nordamerika, Asien und Europa geleitet.
In der Sendung erklärt er: „Die Abrufzahlen stellen in ihrer Volatilität heute eine ganz große Herausforderung dar, flexibler zu werden.“ Denn Kunden sagen wenige Wochen vor Fertigung ihre Aufträge ab, wobei jedoch die Materialien bereits unterwegs und die Mitarbeiter eingeplant sind. Zulieferbetriebe sind dabei meist in einer schwierigen Verhandlungsposition und werden von den Kunden zum Teil bis in die akute Liquiditätskrise gedrückt.
Neben der Flexibilität ist es vor allem der Kostendruck, der den Autozulieferer zu schaffen macht. So ergänzt Maximilian Eberl im Gespräch mit Plusminus: „Wir sind ein Standort in Deutschland, in dem wir innovative Produkte an den Markt bringen, aber schlussendlich müssen wir günstig produzieren und das ist die Herausforderung der kommenden Jahre.“
Die ETO GRUPPE aus Stockach entwickelt und produziert elektromagnetische Aktuatoren, Sensoren und Elektronik sowie Systemkomponenten. Als CRO steuert Maximilian Eberl die komplexen Veränderungsprozesse dort. Ziel ist es, die begonnene Transformation zu beschleunigen, Strukturen zu verschlanken und das Unternehmen agiler zu machen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Den Beitrag in der Sendung Plusminus vom 10.09.2025 finden Sie in der ARD-Mediathek.