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| sauer product stattet bundesweit Träger mit Schutzbrillen aus


Schnelle Hilfe in schwierigen Zeiten: Der hessische Mittelständler sauer product ist dem Hilfegesuch der Politik gefolgt und hat angesichts des erhöhten Bedarfs an Schutzmaterialien im Zuge der Coronakrise innerhalb kürzester Zeit die Produktion von Schutzbrillen aufgenommen. Das Familienunternehmen aus Dieburg südlich von Frankfurt hat sich seit über 20 Jahren auf die eigenständige Entwicklung und Fertigung von Kunststoffbauteilen und -komponenten spezialisiert. Zu den Kunden zählen üblicherweise die Premium-Marken der Automobilbranche, aber auch Kunden aus Medizin und sonstiger Industrie.

Im Zuge der Pandemie ist es sauer product nun gelungen, womit derzeit viele Firmen zu kämpfen haben: sich an die erschwerten Bedingungen am Markt anzupassen und den Auswirkungen der Krise flexibel zu begegnen. Die Schutzbrille „Wesion20“ wird inzwischen bundesweit an große öffentliche Träger und Hilfsorganisationen ausgeliefert.

Produktionsprozess aus einer Hand

Martin Sauer, Geschäftsführer von sauer product, ist stolz auf die schnelle Entwicklung der Brille: „Nachdem deutlich wurde, wie groß der Mangel an geeigneten Schutzmaterialien bereits zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland ist, haben wir umgehend reagiert und unsere Entwicklungs- und Produktionskapazitäten umgestellt. Wir verfügen in unserer Entwicklung über ein Baukasten-System“, erläutert Martin Sauer. Mit diesem hat das Unternehmen in der Vergangenheit eine Reihe von Produkten mit Zukunftspotenzial entwickelt.

Eines davon ist die aus Polycarbonat gefertigte Brille. „In wenigen Wochen haben wir geschafft, das Produkt zu industrialisieren“, sagt Sauer. Bedeutet: die Brillen in tausendfacher Stückzahl herzustellen. Sie werden dem Dieburger Unternehmen, dessen Medizinsparte sauer med heißt, jetzt aus den Händen gerissen.
 


Regionale Lieferketten

Neben der Eigenständigkeit bei der Produktion legt sauer product auch bei der Zulieferung vom Rohmaterial bis hin zur Auslieferungslogistik größten Wert auf den Faktor Unabhängigkeit. Der Mittelständler pflegt enge Kontakte zu regionalen Lieferanten und hat über die Jahre hinweg ein dichtes Netzwerk zu lokalen Kleinunternehmen aufgebaut.

„Sämtliche Schritte unserer Supply Chain sind an inländische Vertragspartner gekoppelt“, sagt Martin Sauer. Auf diese Weise spare sich das Familienunternehmen nicht nur lange Wartezeiten bei der Zu- und Auslieferung der Produkte. Genau dieser Unterschied zur gängigen Internationalisierung der Lieferketten ist aktuell besonders hilfreich. sauer product sei auf diese Weise vor allem gänzlich unabhängig von weltweiten Lieferengpässen während der Coronakrise.

Aufbau des Geschäftsbereichs Non-Automotive

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen damit begonnen, den Geschäftsbereich Non-Automotive weiter auszubauen. Insbesondere die Branche der Medizintechnik wurde hierbei als wichtiger Zielbereich definiert.

Johann Georg von Hülsen, Mit-Geschäftsführer bei sauer product und Partner bei der Unternehmensberatung Haselhorst Associates, sieht den Schritt angesichts der Pandemie einmal mehr bestätigt: „Dank der frühzeitigen und strategisch wichtigen Entscheidung, neben dem Automotive-Bereich insbesondere das Geschäftsfeld sauer med nach vorn zu treiben, konnten wir in der aktuellen Situation enorm flexibel reagieren und unsere Produktion dynamisch anpassen.“
 


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