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| Digitale Infrastruktur für Smart Cities erst im Aufbau


Flächendeckende Glasfasernetze sind die Basis für die Entwicklung von Smart Cities. Doch die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bisher nur schwach ausgeprägt. Im Dezember 2018 waren laut OECD 3,2 Prozent aller Breitbandanschlüsse in der BRD mit Glasfaserkabeln verbunden. Gegenwärtig sind es immer noch unter 10%. Das ist ein großes ökonomisches Manko mit Blick auf Industrie 4.0 und die „Digitale Daseinsvorsorge“.

Backbone für Smart Cities gefragt

Das ist auch ein massives Hindernis bei der Entwicklung von Smart Cities. Denn es fehlt die notwendige Infrastruktur zur Digitalisierung wesentlicher Bereiche – von der grünen Energieversorgung über die Elektromobilität und intelligente Verkehrssteuerung bis hin zu digitalen Lösungen für die Bildung.

Der Glasfaser­markt gilt aber als sehr rentabel. Stadtwerke können sich mit einer individuellen Strategie im neuen Geschäftsfeld „Digitale Daseinsvorsorge“ positionieren. Das bringt ihnen nicht nur das ertragreiche Glasfasergeschäft, sondern eröffnet auch den Zugang zu weiteren digi­talen Geschäftsmodellen.

Smart Cities made in Germany

Außerdem fördert das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) mit der KfW Bankengruppe im Rahmen des Programms „Smart Cities made in Germany“ 50 Modellprojekte mit rund 750 Millionen Euro. Die Anforderungen sind in der Smart-City-Charta des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom Mai 2017 beschrieben worden.

Unternehmen mit Kurs auf Industrie 4.0 oder der Wandel von Städten zu Smart Cities – die Entwicklung erfordert Initiativen für eine flächendeckende Versorgung mit Glasfasernetzen.

 


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